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Mehr Anfragen über die Website: Kontaktseite und Formular

Mehr Anfragen bekommen Sie meist nicht durch mehr Besucher, sondern durch weniger Hürden: eine Telefonnummer, die man antippen kann, ein Formular mit drei bis fünf Feldern und eine klare Aussage, was nach dem Absenden passiert. Wenn von 100 Besuchern statt einem zwei anfragen, haben Sie die Anfragen verdoppelt, ohne einen Besucher mehr.

Die Rechnung, die keiner macht

Die meisten Betriebe wollen mehr Besucher. Mehr Google, mehr Anzeigen, mehr Reichweite. Verstehe ich. Aber rechnen wir kurz.

Sagen wir, auf Ihrer Website sind 500 Besucher im Monat und fünf fragen an. Das ist einer von hundert. Jetzt haben Sie zwei Möglichkeiten: Sie holen 500 Besucher dazu, das kostet Geld und Monate. Oder Sie sorgen dafür, dass zwei von hundert anfragen. Das Ergebnis ist dasselbe, zehn Anfragen. Das zweite geht oft an einem Nachmittag.

Drei Wege, und alle drei anbieten

Menschen sind verschieden. Der eine ruft an, die andere schreibt lieber, der dritte will nur schnell eine Nummer hinterlassen.

  • Telefon: Die Nummer steht oben auf jeder Seite, und am Handy kann man sie antippen. Das klingt selbstverständlich. Ist es nicht. Ich seh regelmäßig Nummern, die als Bild eingebaut sind.

  • Formular: Für alle, die abends um zehn auf der Couch sitzen und nicht mehr telefonieren wollen. Das sind mehr, als man glaubt.

  • Rückruf: Ein einziges Feld für die Telefonnummer. Für Leute, die es eilig haben.

Auf unserer eigenen Seite gibt es alle drei. Das Rückruf-Feld besteht aus genau einem Feld.

Das Formular: jedes Feld kostet Anfragen

Jedes Feld, das Sie abfragen, ist eine kleine Hürde. Manche Felder sind es wert. Die meisten nicht.

Felder im Kontaktformular: behalten oder streichen
FeldBehalten?Warum
NameJaSie wollen wissen, mit wem Sie reden
Telefon oder E-MailJa, eines davon als PflichtSonst können Sie nicht antworten
NachrichtJa, aber freiwilligViele wissen nicht, was sie schreiben sollen
FirmaNur wenn Sie an Unter­nehmen verkaufenPrivat­kunden stolpern darüber
AdresseNeinDie brauchen Sie erst beim Angebot
Anrede, Titel, FaxNeinKostet nur Zeit
„Wie haben Sie uns gefunden?“NeinDas fragen Sie am Telefon
Kontaktformular von web-focus.atName, Unter­nehmen, Telefon, E-Mail als PflichtDie Nachricht ist freiwillig

Wenn Sie wirklich mehr wissen müssen, zum Beispiel für ein Angebot, dann teilen Sie das Formular in Schritte. Erst zwei einfache Fragen zum Anklicken, dann die Kontaktdaten. Das fühlt sich leichter an als zwölf Felder untereinander. Unser Anfrageformular auf der Startseite hat deshalb vier kurze Schritte.

Was nach dem Absenden passiert

Hier verlieren Betriebe Anfragen, die sie schon hatten.

  • Bestätigung zeigen: Nach dem Klick muss klar sein, dass die Nachricht angekommen ist. Kein leeres Formular, keine weiße Seite.

  • Sagen, was jetzt kommt: „Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden“ nimmt die Unsicherheit. Aber nur hinschreiben, wenn Sie es einhalten.

  • Wirklich schnell antworten: Wer bei drei Betrieben anfragt, nimmt oft den, der zuerst zurückruft. Nicht den billigsten.

  • Prüfen, ob es ankommt: Schicken Sie sich einmal im Monat selbst eine Testanfrage. Es kommt vor, dass ein Formular monatelang ins Leere geht, weil eine E-Mail-Adresse geändert wurde.

3 bis 5 Felderreichen für eine erste Anfrage, alles Weitere klären Sie im Gespräch
1 Testanfragepro Monat zeigt Ihnen, ob Ihr Formular überhaupt noch ankommt

Was auf die Kontaktseite gehört

Die Kontaktseite ist nicht nur ein Formular. Wer dort landet, will wissen, ob es Sie wirklich gibt.

  • Adresse und Öffnungszeiten, und zwar dieselben wie im Google-Profil.

  • Ein Gesicht: Wer hebt ab, wenn ich anrufe? Ein Foto und ein Name machen mehr aus, als man denkt.

  • Antworten auf die Fragen davor: Was kostet das Erstgespräch? Wie schnell melden Sie sich? Muss ich etwas vorbereiten?

Und dann gehört der Weg zur Kontaktseite auf jede andere Seite. Ein Knopf oben, einer unten. Wie die Startseite dafür aufgebaut sein soll, steht im Artikel Die Startseite aufbauen.

„Dann krieg ich ja nur Spam“

Die Sorge kenn ich. Ein kurzes Formular zieht aber nicht mehr Spam an als ein langes. Den Programmen sind zwölf Felder genauso egal wie drei. Gegen Spam hilft ein unsichtbares Feld, das nur Programme ausfüllen. Das merkt kein echter Besucher.

Lange Formulare halten nicht den Spam ab. Sie halten die Kunden ab.

Quellen

  1. Kontakt- und Anfrageformulare von web-focus.at, Stand Oktober 2026, siehe Kontakt
  2. Google Search Central: Hilfreiche, verlässliche, nutzerorientierte Inhalte erstellen, abgerufen am 16. September 2026
  3. Eigene Rechnung: 5 von 500 Besuchern = 1 von 100; 10 von 500 Besuchern = 2 von 100

Häufige Fragen zu Kontaktseite und Formular

Drei bis fünf reichen für eine erste Anfrage: Name, Telefon oder E-Mail und eine freiwillige Nachricht. Alles Weitere klären Sie im Gespräch.

Ja, gut sichtbar oben und am Handy antippbar. Viele Besucher rufen lieber an, als ein Formular auszufüllen, vor allem wenn es eilig ist.

Eine sichtbare Bestätigung, dass die Nachricht angekommen ist, und eine Aussage, wann Sie sich melden. Danach zählt vor allem, dass Sie wirklich schnell antworten.

Nein. Programmen ist die Zahl der Felder egal. Gegen Spam hilft ein unsichtbares Feld, das nur von Programmen ausgefüllt wird. Lange Formulare schrecken dagegen echte Kunden ab.

Rückruf anfordern – wir melden uns bei Ihnen.

Hinterlassen Sie uns einfach Ihre Nummer. Wir rufen zeitnah zurück – für ein kostenloses, unverbindliches Erstgespräch.