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Website zu langsam? Ladezeit messen und verbessern

Eine Website gilt laut Google als schnell, wenn der größte sichtbare Inhalt in höchstens 2,5 Sekunden geladen ist (LCP), die Seite auf Eingaben in höchstens 200 Millisekunden reagiert (INP) und das Layout kaum springt (CLS höchstens 0,1). Messen können Sie das kostenlos mit PageSpeed Insights. Die häufigsten Ursachen für langsame Seiten sind zu große Bilder, fremde Skripte und schwaches Hosting.

Warum drei Sekunden lang sind

Zählen Sie einmal bis drei. Langsam. Einundzwanzig, zweiundzwanzig, dreiundzwanzig. So lange schaut niemand auf einen weißen Bildschirm, schon gar nicht am Handy in der U-Bahn.

Eine langsame Website ist wie ein Geschäft, bei dem die Tür klemmt. Die Auslage kann noch so schön sein. Wer zweimal rüttelt und nicht reinkommt, geht zum Nächsten.

Und Google schaut auch drauf. Die Ladezeit ist nicht der wichtigste Faktor fürs Ranking, aber sie zählt mit. Vor allem zählt sie für Ihre Besucher.

Die drei Messwerte von Google

Google misst die Geschwindigkeit mit drei Kennzahlen, den Core Web Vitals. Die Namen klingen sperrig, dahinter steckt etwas ganz Einfaches.

Die drei Core Web Vitals von Google mit Richtwerten
KennzahlWas sie misstGuter Wert
LCPWie lange es dauert, bis der größte sichtbare Inhalt da isthöchstens 2,5 Sekunden
INPWie schnell die Seite auf einen Klick oder ein Tippen reagierthöchstens 200 Milli­sekunden
CLSWie stark das Layout beim Laden springthöchstens 0,1
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Den dritten Wert kennen Sie aus dem Alltag. Sie wollen auf einen Link tippen, im letzten Moment schiebt sich ein Bild dazwischen, und Sie landen woanders. Das ist ein Layout-Sprung. Nervt, oder?

So messen Sie Ihre Website

2,5 Sekundendarf der größte sichtbare Inhalt laut Google höchstens zum Laden brauchen
75 %der Seitenaufrufe sollen die Richtwerte erreichen, damit eine Seite als gut gilt
  • PageSpeed Insights öffnen: Das Werkzeug von Google ist kostenlos, Sie finden es unter pagespeed.web.dev.

  • Adresse eingeben und auf „Analysieren“ klicken.

  • Auf „Mobil“ schauen: Das ist der strengere Test und der, auf den es ankommt.

  • Zuerst die drei Kennzahlen lesen, dann erst die Punktezahl. Die Punkte sind eine Laborschätzung, die Kennzahlen oben stammen von echten Besuchern, sofern es genug davon gibt.

  • Nicht nur die Startseite testen: Auch eine Leistungsseite und die Kontaktseite.

Lassen Sie sich von der Punktezahl nicht verrückt machen. 100 Punkte braucht kein Mensch. Wenn die drei Kennzahlen grün sind, passt es.

Sechs Ursachen, die fast immer dahinterstecken

Ich hab in den letzten Jahren viele langsame Websites gesehen. Die Gründe wiederholen sich:

  • Riesige Bilder: Ein Foto direkt vom Handy hat mehrere Megabyte. Auf der Website reicht ein Bruchteil. Bilder verkleinern und in einem modernen Format wie WebP speichern.

  • Fremde Skripte: Chat-Fenster, Analyse, Werbe-Pixel, Karten, Schriftarten von fremden Servern. Jedes einzelne bremst. Raus mit allem, was Sie nicht wirklich nutzen.

  • Schriften von extern: Schriften lassen sich auf dem eigenen Server ablegen. Das ist schneller und beim Datenschutz einfacher.

  • Schwaches Hosting: Das billigste Paket teilt sich den Server mit hunderten anderen. Wenn dort einer viel Verkehr hat, warten alle.

  • Videos, die sofort laden: Ein Video im Kopfbereich schaut gut aus und kostet am Handy Sekunden. Besser ein Vorschaubild, das Video erst nach Klick.

  • Bilder ohne feste Größe: Der Browser weiß nicht, wie viel Platz er freihalten soll, und alles springt. Breite und Höhe angeben, dann bleibt das Layout ruhig.

Die ersten zwei Punkte machen in den meisten Fällen den Großteil aus. Wenn Sie nur die erledigen, sind Sie oft schon im grünen Bereich.

„Bei mir im Büro lädt sie eh schnell“

Glaub ich Ihnen. Im Büro haben Sie schnelles Internet, einen guten Rechner, und der Browser hat die halbe Seite schon gespeichert, weil Sie jeden Tag drauf sind.

Ihr Kunde steht auf der Baustelle oder sitzt im Zug, mit zwei Balken Empfang und einem drei Jahre alten Handy. Für den ist es eine andere Website. Testen Sie es einmal unterwegs, am Handy, im privaten Fenster. Dann wissen Sie, wie es sich wirklich anfühlt.

Selber machen oder machen lassen

Bilder verkleinern und unnötige Skripte entfernen, das schaffen Sie selbst, wenn Sie Zugriff auf die Website haben. Beim Hosting und bei der Technik dahinter wird es schnell mühsam.

Bei unseren eigenen Seiten machen wir es so, wie es oben steht: Bilder als WebP in passender Größe, Schriften am eigenen Server, fremde Skripte erst nach Einwilligung. Kein Geheimnis, nur konsequent.

Wenn Sie wissen wollen, wo Ihre Website steht: Im kostenlosen Website-Check prüfen wir die Ladezeit mit und schicken Ihnen den Kurzbericht innerhalb von 48 Stunden. Was sonst noch dazugehört, steht im Artikel Website-Check: 25 Punkte.

Quellen

  1. Google Search Central: Core Web Vitals und die Google Suche, abgerufen am 20. August 2026
  2. Google: PageSpeed Insights, abgerufen am 20. August 2026
  3. Preise von Web Focus: Stand Oktober 2026, siehe Hosting & Wartung

Häufige Fragen zur Ladezeit

Laut Google soll der größte sichtbare Inhalt in höchstens 2,5 Sekunden geladen sein (LCP), die Seite in höchstens 200 Millisekunden auf Eingaben reagieren (INP) und der Wert für Layout-Sprünge (CLS) höchstens 0,1 betragen.

Mit dem kostenlosen Werkzeug PageSpeed Insights von Google. Sie geben die Adresse ein und erhalten die drei Kennzahlen für Mobilgeräte und Desktop.

Zu große Bilder, viele fremde Skripte, Schriften von fremden Servern, schwaches Hosting, sofort ladende Videos und Bilder ohne feste Größe.

Ja. Hosting, Domain, SSL, Wartung und die mobile Optimierung sind in jedem Tarif enthalten, ab 190 € pro Monat.

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