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Mobile Website: worauf es am Handy ankommt

Google bewertet Ihre Website anhand der mobilen Version, nicht anhand der Ansicht am Computer. Das nennt sich Mobile-First-Indexierung. Am Handy müssen sieben Dinge stimmen: lesbare Schrift, große Schaltflächen, eine Telefonnummer zum Antippen, kurze Ladezeit, kein seitliches Scrollen, dieselben Inhalte wie am Computer und ein Formular, das sich mit dem Daumen ausfüllen lässt.

Der Fehler passiert im Büro

Websites werden am großen Bildschirm gebaut und am großen Bildschirm abgenommen. Der Chef sitzt im Büro, schaut drauf, sagt „passt“. Und dann schaut sie sich der Kunde am Handy an, im Stehen, in der Sonne, mit einer Hand.

Das sind zwei verschiedene Websites. Und die zweite ist die wichtigere. Schauen Sie in Ihre Auswertung, wie viele Besucher mit dem Handy kommen. Bei den meisten Betrieben ist es die Mehrheit.

Was Google dazu sagt

Google verwendet für die Indexierung und das Ranking die mobile Version einer Website. Der Crawler kommt als Smartphone vorbei. Was er dort nicht sieht, gibt es für Google nicht.

Das hat eine Folge, die viele übersehen: Wenn Ihre mobile Ansicht Inhalte weglässt, die am Computer da sind, dann fehlen diese Inhalte für Google. Texte, die am Handy „aus Platzgründen“ ausgeblendet werden, zählen nicht mehr.

2,5 Sekundensoll das größte sichtbare Element laut Google höchstens zum Laden brauchen (LCP)
200 Millisekundensoll die Seite laut Google höchstens brauchen, um auf eine Eingabe zu reagieren (INP)

Sieben Punkte, die am Handy stimmen müssen

Sieben Punkte für die mobile Website
PunktSo soll es seinHäufiger Fehler
SchriftOhne Zoomen lesbarKleine graue Schrift auf hellem Grund
Schalt­flächenGroß genug für den Daumen, mit AbstandDrei Links direkt unter­einander
Telefon­nummerAntippen ruft anNummer als Bild oder ohne Verknüpfung
LadezeitSchnell auch im Mobil­netzRiesige Bilder vom Desktop
BreiteNichts ragt über den RandTabellen und breite Bilder
InhalteDieselben wie am ComputerAm Handy ausge­blendete Abschnitte
FormularWenige Felder, richtige TastaturZwölf Felder und winzige Kästchen
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Die „richtige Tastatur“ ist so eine Kleinigkeit, die viel ausmacht. Wenn im Feld für die Telefonnummer gleich der Ziffernblock aufgeht und bei der E-Mail das @ dabei ist, merkt das keiner bewusst. Aber es geht einfach schneller.

Der Test in fünf Minuten

Nehmen Sie Ihr eigenes Handy. Schalten Sie das WLAN aus, damit Sie im Mobilnetz sind wie Ihre Kunden.

  • Aufrufen: Wie lange dauert es, bis Sie etwas lesen können? Zählen Sie mit.

  • Erster Bildschirm: Wissen Sie sofort, was der Betrieb macht und was Sie tun sollen?

  • Anrufen: Tippen Sie auf die Telefonnummer. Geht das Telefon auf?

  • Menü: Finden Sie mit einer Hand zur Kontaktseite?

  • Formular: Füllen Sie es wirklich aus und schicken Sie es ab. Kommt es an?

  • Querformat: Drehen Sie das Handy einmal. Schaut es noch vernünftig aus?

Wenn Sie es genauer wissen wollen, gibt es von Google das kostenlose Werkzeug PageSpeed Insights. Das misst die mobile Ansicht getrennt von der am Computer. Wie Sie die Ergebnisse lesen, steht im Artikel zur Ladezeit.

Das größte Problem sind die Bilder

Wenn eine Seite am Handy langsam ist, liegt es bei den Seiten, die ich prüfe, meistens an den Bildern. Da wird ein Foto mit 4.000 Pixeln Breite hochgeladen und am Handy auf 400 Pixel verkleinert angezeigt. Geladen wird aber das große.

  • Bilder in passender Größe ausliefern, am Handy eine kleinere Datei als am Computer.

  • Ein modernes Format verwenden, zum Beispiel WebP.

  • Bilder weiter unten erst laden, wenn der Besucher hinscrollt.

Das ist Sache der Technik. Sie müssen es nicht selbst machen, aber Sie können danach fragen.

Am Handy zählt die Reihenfolge

Am Computer stehen Dinge nebeneinander. Am Handy stehen sie untereinander. Was links war, kommt zuerst, was rechts war, danach. Und plötzlich ist der Knopf zur Anfrage drei Bildschirme weiter unten.

Schauen Sie sich deshalb an, was am Handy ohne Scrollen zu sehen ist. Dort gehören die Überschrift und der wichtigste Knopf hin. Mehr dazu im Artikel Die Startseite aufbauen.

„Unsere Kunden sitzen am Computer“

Bei manchen Branchen stimmt das, vor allem wenn Sie an Firmen verkaufen. Die Leute sitzen im Büro und suchen am Bildschirm.

Zwei Dinge trotzdem. Erstens: Google schaut sich so oder so die mobile Version an. Zweitens: Auch der Einkäufer schaut am Abend am Handy noch einmal nach, bevor er am nächsten Tag anruft. Eine Seite, die am Handy kaputt ausschaut, kostet Vertrauen.

Sie wollen es schwarz auf weiß? Im kostenlosen Website-Check schauen wir uns die mobile Ansicht mit an. Den Kurzbericht haben Sie in 48 Stunden.

Quellen

  1. Google Search Central: Best Practices für die Mobile-First-Indexierung, abgerufen am 23. September 2026
  2. Google Search Central: Core Web Vitals und die Google Suche, abgerufen am 23. September 2026
  3. Google: PageSpeed Insights, abgerufen am 23. September 2026
  4. Preise von Web Focus: Stand Oktober 2026, siehe Webdesign im Abo

Häufige Fragen zur mobilen Website

Google verwendet für die Indexierung und das Ranking die mobile Version einer Website. Inhalte, die nur in der Ansicht am Computer vorhanden sind, berücksichtigt Google nicht.

Rufen Sie die Seite im Mobilnetz auf, prüfen Sie den ersten Bildschirm, tippen Sie auf die Telefonnummer, öffnen Sie das Menü und schicken Sie das Formular ab. Für Messwerte gibt es das kostenlose Werkzeug PageSpeed Insights von Google.

Häufig liegt es an Bildern, die für den großen Bildschirm gedacht sind und am Handy in voller Größe geladen werden. Passende Bildgrößen, ein modernes Format wie WebP und verzögertes Laden helfen.

Ja. Jede Website von Web Focus ist für alle Geräte optimiert, in jedem Tarif ab 190 € pro Monat.

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